Universitätsmedizin Göttingen

Die im Jahr 1737 gegründete Medizinische Fakultät wurde im Rahmen eines sogenannten „Integrationsmodells“ mit dem Universitätsklinikum kombiniert. Mit etwa 120 Professoren und etwa 3.100 Studenten in den grundlegenden Studienprogrammen nimmt die UMG eine führende Position landesweit ein, insbesondere in den Forschungsbereichen Neurowissenschaften, kardiovaskuläre Forschung und Onkologie. Zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) sind die Abteilungen Biologie und Naturwissenschaften sowie acht nicht-universitäre lokale Forschungszentren – wie die Max-Hud-Institute und das Deutsche Primatenzentrum (DPZ) – in den wissenschaftlichen Weltklasse-Hub des Campus Göttingen eingebettet, nachdem sie eine hohe Anzahl hochwertiger internationaler Projekte und gemeinschaftliche Aktivitäten in Gang gesetzt haben oder sich daran beteiligen. Mit ausreichender Erfahrung in länderübergreifenden und multibegünstigten Forschungsprojekten sowie zahlreichen Ausbildungsprogrammen wird die UMG zur Umsetzung der Grundlagenforschung in klinische Anwendungen eingesetzt. Als vom DGM e.V. in Deutschland zertifiziertes neuromuskuläres Zentrum ist die UMG Mitglied des European Reference Network (ERN) für NMD, Mitglied des CORD-MII und Mitglied des HiGHmed-Konsortiums der Medical Informatics Initiative. Nachdem ein Integrationszentrum für medizinische Daten (Medical Data Integration Center, MeDIC) eingerichtet wurde, das die FKIR-Leitprinzipien für Gesundheitsdaten implementiert, ist die UMG über mehrere Einheiten und Standorte hinweg integriert. Die UMG hat ein Clinical Trials Center eingerichtet und hostet mehrere Forschungsinfrastrukturen für große interinstitutionelle Forschungskooperationen, wie das Deutsche Zentrum für kardiovaskuläre Forschung (DZHK).

Rolle in Screen4Care

Innerhalb von Screen4Care liefert die UMG klinische Erkrankungsdaten, Biomaterialien und die Methoden für die morphologische Analyse in Kombination mit modernen Bildgebungsansätzen, klinischem Pilotprojekt zu EHR und leitet die Interaktion zwischen CORD-MII- und NM-Zentren. Die UMG wird auch Gastvorträge, Universitätsveranstaltungen (z. B. Wissenschaftsabend oder öffentliche Vorträge, falls zutreffend) und Seminare anbieten, um die Inhalte genetischer NBS und ML-basierter diagnostischer Ansätze zu fördern, einschließlich der Einschränkungen und erforderlichen Verbesserungen.

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Dr. med. Jana Zschüntzsch
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